Veranstaltungen

Veranstaltung: Soziale Verteidigung – Ausweg aus militärischer Logik (Berlin)

K.v.U. ● Storkower Str. 119 ● 10407 Berlin ● 19:00 Uhr

Die Geschichte der sozialen Bewegungen hat immer wieder gezeigt, dass Errungenschaften – sei es in der Pariser Commune, in der sozialen Revolution in Spanien oder auch im kurdischen Afrin – immer nur kurzfristig existiert haben, bevor sie militärisch vernichtet wurden. Vor diesem Hintergrund stellt sich u.a. die Frage, ob es nicht andere Möglichkeiten der Verteidigung als eine militärische gibt, bei der selber bereits eigene Prinzipien aufgegeben werden und sich die Bewegung meist in der Unterzahl ist.

Stadtrundgang: Anarchismus im Scheunenviertel bis 1933 (Berlin)

Sonnabend, 28.04.2018, 14.00-17.00 Uhr
Treffpunkt: Vor dem Haupteingang der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Wo sich heute Touristenmassen bewegen, befand sich einst ein berühmt-berüchtigtes Armenviertel, in dem nicht nur jüdische Pogromflüchtlinge aus Rußland Zuflucht suchten, sondern auch zahlreiche anarchistische Treffpunkte und Veranstaltungsorte bestanden.

Veranstaltung: Anarchismus zur Einführung (Berlin)

Unabhängiges Jugendzentrum Karlshorst) ● Hönower Str. 30 ● 10318 Berlin ● 19:00 Uhr

« Immer geschmäht, verflucht - verstanden nie // Bist du das Schreckbild dieser Zeit geworden... » klagte der Schriftsteller John Henry Mackay in seinem Gedicht Anarchie bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert. Über 100 Jahre später sehen sich Anarchist*innen immer noch mit den klassischen Klischees, dass sie weltfremde Spinner*innen, ruchlose Gewalttäter*innen oder einfach nur Chaot*innen sind, konfrontiert.

Veranstaltung: Anfänge der Kibbuzim-Bewegung (Dresden)

Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Dresden ● Hasenberg 1 ● 01067 Dresden

Referent: Dr. phil. Maurice Schuhmann

Im ausgehenden 19. Jahrhundert gab es – bedingt durch den immer stärker um sich greifenden Antisemitismus in Europa – eine verstärkte jüdische Migration nach Palästina, wo diverse Kollektive entstanden, aus denen später die Kibbuzim-Bewegung hervorging.

Veranstaltung: Als Anarchist vor 100 Jahren in Berlin und Brandenburg (Potsdam)

Buchladen Sputnik ● Charlottenstraße 28 ● 14476 Potsdam ● 20:00 Uhr

Wie lebten Anarchisten in Berlin und Brandenburg vor rund 100 Jahren? Welche Ziele verbinden uns heute mit den frühen Anarchisten, die für eine freien Gesellschaft und gegen den repressive Zustände im Kaiserreich und später den Kampf gegen den Nationalsozialismus entschlossen führten?

Veranstaltung: Zur Aktualität von Gustav Landauer (Potsdam)

Buchladen Sputnik ● Charlottenstraße 28 ● 14476 Potsdam ● 20:00 Uhr

„Die Zeit Gustav Landauers ist noch nicht da“, schrieb Erich Mühsam 1929 anlässlich des zehnten Todestages seines Freundes und Mentors; 90 Jahre später wird das Werk Gustav Landauers neu entdeckt. Warum erscheint Landauer heute so aktuell und welche Aspekte seines Denkens könnten dazu beitragen, den Anarchismus zu erneuen? Wir geben eine Einführung in Landauers Denken, das auf praktisches Beginnen in der gegenwärtigen Gesellschaft zielt.

Veranstaltung: John Henry Mackay und sein Treptower Verleger B. Zack (Berlin)

VHS ● Baumschulenstraße 79-81 ● 12437 Berlin ● Vortragsraum 110 ● 18:30 - 20:00 Uhr

Referent: Dr. phil. Maurice Schuhmann

Ausgehend von den Hauptvertretern der Aufklärung werden schlaglichtartig die wichtigsten Etappen der Entwicklung und geistesgeschichtlichen Ausdifferenzierung des Atheismus beleuchtet.

Veranstaltung: Die Gustav Landauer Denkmalinitiative stellt sich vor (Berlin)

B-Lage ● Mareschstraße 1 ● 12055 Berlin-Neukölln / Rixdorf ● nach der Meuterkombüse um 19:30 Uhr

Seit den 1890er Jahren war Gustav Landauer (1870-1919) an allen größeren Auseinandersetzungen in der sozialistischen und anarchistischen Bewegung Berlins beteiligt.
Als Redakteur, Autor, Aktivist, Redner und Delegierter bei internationalen Kongressen war er auch über Berlin...

Veranstaltung: Anarchismus zur Einführung (Berlin)

Kirche von Unten (KvU) ● Storkower Straße 119 ● 10407 Berlin ● 19:00 Uhr

« Immer geschmäht, verflucht - verstanden nie // Bist du das Schreckbild dieser Zeit geworden... » klagte der Schriftsteller John Henry Mackay in seinem Gedicht Anarchie bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert. Über 100 Jahre später sehen sich Anarchist*innen immer noch mit den klassischen Klischees, dass sie weltfremde Spinner*innen, ruchlose Gewalttäter*innen oder einfach nur Chaot*innen sind, konfrontiert.

Veranstaltung: Der kurze Frühling der Bayerischen Räterepublik (Buchvorstellung)

FAU-Lokal ● Grüntaler Straße 24 ● 1335 Berlin ● 19:00 Uhr

Simon Schaupp stellt sein im Unrast-Verlag veröffentlichtes Tagebuch der Bayerischen Räterepublik vor.

Es erzählt die Geschichte der Bayerischen Räterepublik von den Januarstreiks 1918 bis zur Niederschlagung im Sommer 1919. Im Zentrum stehen dabei die Erlebnisse des Anarchisten Erich Mühsam (Revolutionärer Arbeiterrat), der Kommunistin Hilde Kramer (KPD) und des Linkssozialisten Ernst Toller (USPD).

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