Materialien

Flugblätter des Sozialistischen Bundes

Gustav Landauer, Die drei Flugblätter des Sozialistischen Bundes

Broschüre, 44 Seiten, 3 Auflage

Die hier wiedergegebenen drei Flugblätter wurden 1908-1910 mit einer hohen Auflage verbreitet und stellen einen gut lesbaren und leicht verständlichen Zugang in das Denken Landauers dar. In der Einleitung wird auf seinen Lebensweg und seine herausragende Bedeutung hingewiesen, die seit einigen Jahren durch die Erschließung seiner Werke deutlich wird und gegenwärtig eine breite Rezeption auslöst, die vom universitären Betrieb bis hin zu Aktivistengruppen des „unsichtbaren Komitees“ reichen. Das Nachwort erläutert, weshalb gerade heute die Schaffung eines Erinnerungszeichen an Landauer erforderlich ist.

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Anarchismus in Kreuzberg

Der „Fürstenhof“ (Køpi) und die anarchistische Bewegung in der Luisenstadt/Kreuzberg bis 1933

Broschüre, 44 Seiten

Die Luisenstadt, die heute weitgehend in den Bezirken Kreuzberg und Mitte aufgegangen ist, war bereits vor den wilden Westberliner Zeiten ein Zentrum anarchistischer und sozialistischer Aktivitäten.   
Beispielsweise befand sich im Bezirk die Druckerei von Gustav Landauers Sozialist und die der FAUD-Zeitschrift Der freie Arbeiter, der mutige Verleger Bernhard Zack, der u.a. die unter dem Pseudonym Sagitta publizierte Homosexuellenliteratur von John Henry Mackay sowie die von ihm redigierte Reihe Propaganda des individualistischen Anarchismus herausgab, betrieb in der Luisenstadt eine Buchhandlung – vielleicht die erste Buchhandlung, die offen anarchistische Literatur vertrieb. Selbst die erste anarchistische Zeitung Deutschlands wurde hier im Bezirk erstellt. Jene Geschichten und Locations, in denen diese geschrieben wurden, stehen im Mittelpunkt der Broschüre.

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Agnes Reinhold

Agnes Reinhold, eine vergessene Kämpferin der anarchistischen Bewegung

Broschüre, 44 Seiten, 1. Auflage 2017

Zu den vergessenen Aktivistinnen der frühen anarchistischen Bewegung in Berlin gehörte Agnes Reinhold, die durch ihre Kritik am inhumanen Strafvollzug der Kaiserzeit weithin bekannt wurde.
Jene "anarchistische Luise Michel", die auch zur Namenspatin eines neu entstehenden linken Zentrums in Berlin-Wedding gewählt wurde, ist eine sehr interessante Gestalt des deutschen Anarchismus. Sie verfasste mehrere bedeutende Flugblätter, in der sie für das politische Engagement von Frauen eintrat (z.B.: An die Frauen des Volkes) und auch Beiträge für die anarchistische Presse im ausgehenden 19. Jahrhundert – darunter Gustav Landauers "Sozialist" und die "Autonomie". Neben ihrer Geschichte, die in den Kontext von Bismarcks Sozialistengesetz und der damaligen anarchistischen Bewegung eingebettet ist, sind auch zwei Flugblätter, Zeitschriftenbeiträge von ihr sowie ein Beitrag über den gegen sie geführten Prozess abgedruckt.

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