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Für veröffentlichte Materialien der Gustav Landauer Initiative, wie Broschüren

Reader „Ökologie und Anarchie“ in zwei Bänden

Der erste Band umfasst wichtige Beiträge zu aktuellen Diskussionen, darunter u.a. zum Verhältnis von Ökos zu Anarchist:innen, zum Ökosyndikalismus, zum Ökofeminismus von Janet Biehl und zur „Ethik eines radikalen Naturverständnisses“ von Bookchin selbst.

Im zweiten Band wird in historischen Texten die enge Verbundenheit frühen libertären Denkens mit dem ganzheitlichen Ansatz der Welt- und Naturbetrachtung aufgezeigt. Es findet sich John Clarks eindrucksvolle Würdigung des Schaffens des französischen Geologen und Anarchisten Elisée Reclus. Ein Auszug aus Rolf Cantzens längst vergriffener Bestandsaufnahme libertärer Positionen zur Ökologie verdeutlicht die heute noch aktuelle Bedeutung der Werke von Peter Kropotkin und Gustav Landauer. Dargestellt wird auch eine der wenigen frühen konkreten Utopien von Paul Robien, die autonome Siedlung und praktischen Naturschutz verbinden sollte. Dazu wird im Vorwort an Robiens Entwürfen und seiner Rolle in den zwanziger Jahren aufgezeigt, wie frühe Ansätze aus heutiger Sicht durchaus kritisch auf Hierarchiedenken und diskriminierende Aspekte hinterfragt werden müssen.

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Gǎi Dào Sonderausgabe: Gustav Landauer – zum 100. Todestag

Heft mit folgenden Beiträgen:

Erik Natter: Gustav Landauers unmittelbare Nachwirkung; Maurice Schuhmann: Vom Nirgendwo zum Irgendwann. Gustav Landauers Begriff der Utopie; Libera Pisano: Gustav Landauer als radikaler Denker der Gegenwart; Eva von Redecker: Landauers Nachleben: Medialität statt Märtyrertum; Jan Rolletschek: Begriff und Praxis der Revolution bei Gustav Landauer; Anatole Lucet: Gustav Landauer lesen. Elemente einer Bibliographie; Siegbert Wolf: Chronologie zu Leben und Werk Gustav Landauers.

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Berthold Cahn, ein Leben für den Anarchismus

Berthold Cahn war zwischen 1910 und 1933 einer der wichtigsten Versammlungsredner der deutschen anarchistischen Bewegung. Cahn wurde 1871 in Langenlonsheim geboren und arbeitete als Lagerarbeiter und Hausdiener. 1904 trat er der anarchistischen Bewegung bei und hielt seit 1908 unermüdliche Referate bei Volksversammlungen, Gruppentreffen und anarcho-syndkalistischen Gewerkschaftsgruppen der FAUD.

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