Abschaffung des Kriegs durch Selbstbestimmung. Ausgewählte Texte 1895-1919

Abschaffung des Kriegs durch Selbstbestimmung. Ausgewählte Texte 1895-1919

Gustav Landauer: Abschaffung des Kriegs durch Selbstbestimmung. Ausgewählte Texte 1895-1919. Bearbeitet von Peter Bürger und Jan Rolletschek. (= edition pace 41 ǀ Regal: Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien, Bd. 14). 376 Seiten.

Die Texte und Probleme Landauers sind größtenteils von unverminderter Relevanz. Zur Aktualität seines Werks trägt eine Weltlage bei, die uns in vielen Zügen vor die nämlichen Probleme stellt, auf die Landauer seinerzeit reagierte. Seine gegen den heraufziehenden Krieg geschriebenen Texte scheinen uns daher, in ihrer grundlegenden Intention, unmittelbar zu adressieren. Im Zentrum dieser Auswahl steht der Band „Rechenschaft“, den Gustav Landauer im März 1918 zusammengestellt hat, um ihn gleich nach Ende des Krieges erscheinen zu lassen. Landauer versammelte darin all jene Aufsätze, die er seit 1909 gegen den Krieg geschrieben und vornehmlich in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift „Der Sozialist“ veröffentlicht hatte. Diejenigen, die sich den Völkern am Ende des Krieges als ihre Berater aufdrängten, forderte er heraus, es ihm gleichzutun und „Rechenschaft“ darüber abzulegen, was sie vor und während des Krieges getan hatten. Ferner enthalten sind: eine Einleitung, weitere Texte Landauers, Texte Dritter, eine Auswahl-Bibliographie und eine Chronologie zu Leben und Werk. Sein wohl erster antimilitaristischer Text, „Die Kriegsfeier“ von 1895, wird hier erstmals seit ihrer Erstveröffentlichung im „Sozialist“ wieder in voller Länge verfügbar gemacht.

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